Merkmale
Rücken olovgrün, Unterseite grau, Kopf mit gelber bis orangeroter Krone. Kein schwarzer Strich durch das Auge und kein weißer Überaugenstreif.
In der Brutzeit recht heimlich in der Wipfelregion von Nadelbäumen, auf dem Zug auch Gärten und veriirt selbst in Großstädten.
Ständig mit leiser Stimmer zirpend "sisisisi", bur bei Regen schweigsam. Kurzer Gesang mit regelmäßigen Hebungen und Senkungen.
Lebensraum
Nadelwälder, auf dem Zug auch Laubwälder.
Fortpflanzung
Das Goldhähnchenpaar hält zur Brutzeit sehr eng zusammen, ständig bleiben beide Partner durch wispernde Rufe in Kontakt, bei schlafen eng aneinandergeschmiegt.
Wenn im Käfig einer stirbt, soll, so heißt es, auch der andere Partner bald eingehen - vielleicht vor Kummer.
Der Nestbau durch das Weibchen beginnt Anfang Mai
und kann
12 Tage dauern. Das Nest ist so kunstvoll wie das des Sommergoldhänchens unter einen Fichtenast in die beiderseits
herabhängenden Zweige gewoben. Selten findet man es auch in Wacholder und sogar in Efeu. Es ist gut faustgroß und bietet Platz
für 7 bis 10
heranwachsende Jungen. Innen ist es reichlich mit Federn ausgelegt. Das Weibchen brütet ab Mitte Mai
für 15 oder
16 Tage, die Jungen fliegen mit
16 bis 19 Tagen aus.
Manchmal baut das Weibchen schon ein zweites Nest, wenn das Männchen noch die Jungen aus der ersten Brut betreut. Nach der Brutzeit mausern die Eltern das ganze Gefieder.
Die Jungen, deren Federn noch nicht verschlissen sind, mausern nur das Kleingefieder. Dabei bekommen sie den "Feuerkopf".
Nahrung
Goldhähnchen sind geschickte Kletterer, die halb turnend, halb fliegend auf den dünnsten Zweigen nach Insekten suchen. Oft stehen sie auch im Rüttelflug vor einem Zwieg und zupfen Kleintiere ab.
Sie trinken Tau.