Merkmale
Die Klappergrasmücke oder Zaungrasmücke ist etwas kleiner als die
Dorngrasmücke, Länge
13,5 cm gegenüber
14 cm. Gesamteindruck grau, mit weißer Unterseite,
kein Rostton auf den Flügeln. Dunkle Kopfseiten. Der schwätzende Gesang endet mit einer Klapperstrophe, der die Art ihren volkstümlichen Namen verdankt.
Lebensraum
Hecken und Gebüsch, aber von etwas höherem Wuchs, als es die Dorngrasmücke besiedelt. Auch Obstgärten, Parkanlagen, Schonungen. Bestand rückläufig.
Fortpflanzung
Die heimlichen Vögelchen fallen im Frühjahr erst auf, wenn die Männchen singen. Ihr Grasmückenlied beginnt leise, steigert sich aber zu einer lauten Schlussarie.
Ab Mitte Mai, rund zwei Wochen nach der Ankunft im Brutgebiet, beginnen die Vögel mit dem Bau des Nestes. Beide Eltern fertigen es aus Grashalmen und legen es innen mit feinsten Würzelchen aus.
Zumeist liegt es knöchel- bis kniehoch, manchmal aber auch mehr als mannshoch in dichtem Gezweig, oft in Wacholder oder jungen Fichten. Die Gelege der ersten Brut findet man in der zweiten Maihälfte,
die der zweiten Anfang bis Mitte Juli. Am Nest sind die Vögel sehr empfindlich und können es schon aufgeben, wenn ein hinzukommender Mensch nur einmal einen Blick auf die Eier geworfen hat. Das Weibchen
brütet 11 bis 12 Tage und bleibt anschließend noch ein paar Tage auf den nackt und blind geschlüpften Jungen sitzen. Ende Juni hüpfen die ersten Jungen, 10 oder 11 Tage
alt, aus dem Nest.
Nahrung
Insekten und Spinnen von Zweigen, Zweigspitzen und Blättern. Im Herbst kommen Beeren dazu.