Merkmale
Ähnlich der Kappenammer, aber anstatt mit schwarzer mit bräunlicher Kappe.
Der Schnabel ist wie bei allen Altweltammern an den Schneiden etwas einwärts gebogen, so dass der Oberschnabel ein wenig in den Unterschnabel greift.
Der Gaumen hat einen Hornhöcker, der beim Entspelzen und Knacken von Samen hilft.
Lebensraum
Von der Wolga bis zur Mongolei. Mischung mit Kappenammern kommt im Grenzgebiet vor.
Fortpflanzung
Die Ammern kommen erst Ende April oder Anfang Mai aus ihrem Überwinterungsgebiet in Nordindien zurück. Dann fliegen die Männchen von früh bis spät in ihrem Revier von einer Singwarte zur anderen
und lassen von jeder ein paar Dutzendmal ihr einfaches Ammerliedchen hören. Das Nest liegt
niedrig in Büschen oder am Boden unter dichter Vegetation, oft auch in Dornbüschen, wo kein Feind eindringen kann.
Brutzeit zweite Maihälfte und Juni, Brutdauer um 14 Tage, Eizahl 4 bis 5. In der zweiten Julihälfte werden die Jungen flügge.
Die Braunkopfammer macht entgegen anderen Ammern die Vollmauser erst im Winter. Ob das Männchen auch ein dem Weibchen ähnliches Ruhekleid hat, ist noch nicht festgestellt worden.
Nahrung
Insekten, Sämlinge.