Tana kommune: Infos / Fakten
  Straßen:  E 6  E 75  Rv 98  Rv 890
  Unsere Touren:  20022
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N-S - Ausdehnung: mit Wasser ( Tanafjorden ) = 105,1 km
Der Tanafjorden bei Høgholmen
Fläche in km2:
N-S - Ausdehnung:
O-W - Ausdehnung:
Einwohner:
Einwohner / km2:
Fylke:
Kommune-Nr.:
Verwaltungsort:
4.050 (2012) / 4.055 (2005)
100,3 km
130,5 km
2.886 (2012) / 3.037 (2005)
0,71 (2012) / 0,75 (2005)
Finnmark
2025
Tana
  Allgemeines  
Tana ist die viertgrößte Kommune der Finnmark und die fünftgrößte Norwegens. Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist Tana bru, ein Verkehrsknotenpunkt in der Ost-Finnmark. Die Gemeinde gehört zum samischen Kerngebiet. Hier werden die drei Sprachen norwegisch, samisch und finnisch gesprochen. Die Zahl der Bevölkerung ist leicht rückgängig. In den letzten fünf Jahren haben 105 Bewohner ( etwa 3,3% ) die Kommune verlassen.
Das Wappen von Tana stellt drei goldene Flussboote auf rotem Grund dar. Es spielt auf die wichtige Bedeutung dieses Verkehrsmittels in der Kommune an. Die Farben Rot und Gold sind dem Staatswappen von Norwegen nachempfunden, für eine Gemeinde an der Staatsgrenze angemessen. Am 11. Mai 1984 wurde dieses Wappen durch eine königliche Resolution genehmigt.
Geprägt wird das Landschaftsbild der Kommune durch den Fluss Tana oder Deatnu, wie er auf samisch heißt. Dieser Lebensnerv der Gemeinde durchzieht Tana von Süden nach Norden und alle Hauptsiedlungen liegen entlang des Flusses. Im Flusstal wird Landwirtschaft in dem Rahmen betrieben, wie es das Klima zulässt. Außer dem streckenweise breiten Tal des Tanaelva sind auch die Tal-Regionen der Nebenflüsse mit dichter Baum- und Strauchvegetation bewachsen. Im Bereich zwischen 250 und 300 Metern liegt in etwa die Baumgrenze. Dort gibt es nur noch niederes Strauchwerk, das mit zunehmender Höhe immer mehr abnimmt. Im Südwesten von Tana liegt im Hinterland einer der höchsten Gebirgszüge der Finnmark. Der Rásttigáisá, der höchste Berg der östlichen Finnmark, bietet eine prachtvolle Aussicht. Sonst liegt das seenreiche Hinterland zwischen 250 und 500 Metern über dem Meeresspiegel. Nur im äußersten Norden der Gemeinde erheben sich die Berge beiderseits des Tanafjorden auf ein Niveau von bis zu 700 Metern.
Das Flussbett des Tana, große Teile der Finnmarksvidda und Teile des finnischen Bergrückens bestehen aus Sandstein, Schiefer, Quarzit sowie in den äußeren Teilen aus Kalkstein, dessen Sedimentgesteine auch im Kalidonischen Gebirge vorkommen. In der inneren Vidda dominieren Urgestein mit Gneis, Quarzdiorit, Gabbro und Amphibolit. Die Landschaft zwischen 300 und 800 Metern ist hauptsächlich durch Hochebenen geprägt, aber mit einigen Höhen- und Bergrücken oberhalb der Talsenke entlang des Flusses. Der Flusslauf ist breit - am Auslauf etwa zwei bis drei Meilen, hat eine große Wasserführung, ist am Oberlauf stark gewunden und verläuft gerade am Unterlauf. Vereinzelte Seitenläufe mäandern. Im Fluss gibt es vereinzelt Sandbänke und zum Delta hin erweitert sich der Fluss zu einem seichten, 2 km breiten Lauf mit vielen Sandbänken und Verästelungen. Am Auslauf in den Tanafjorden gibt es eine weite Deltaebene und vor dieser eine große Deltaplattform u.a. mit Gezeitenströmung und wellenbildenden Sandbänken und Strandwällen.
Die wirtschaftlichen Standbeine der Kommune sind die Landwirtschaft, die Rentierzucht, der Bergbau und das Dienstleistungsgewerbe. Tana ist die größte landwirtschaftliche Kommune der Finnmark. Etwa 10% aller Arbeitskräfte der Gemeinde sind in diesem Wirtschaftszweig tätig. Der Produktionswert betrug im Jahre 1998 58,2 Millionen NOK. Die Landwirtschaft mit Viehhaltung wird zu beiden Seiten des Tanaelva betrieben und ist der wichtigste Wirtschaftszweig der Kommune. Die Rentierzucht, auch ein wichtiger Erwerbszweig, versorgt einige Samen-Familien, die etwa 6.000 Rentiere besitzen. Auch die Rentierschlachterei in Tana bru liefert einige Arbeitsplätze.
Bevor Tana bru zum Verwaltungszentrum gewählt wurde, war der Ort Rustefjelbma und Langnes das Zentrum der Gemeinde. Noch heute finden jährlich die Markttage in Langnes statt.
Tana hat eine dezentralisierte Grundschule. Kindergärten gibt es für norwegische und samische Kinder. Das Angebot wurde in den letzten Jahren stark erweitert. Daneben findet man noch eine Musikschule, eine Landwirtschaftliche Fachschule in Bonakas sowie eine Filialklasse des Gymnasiums in Vadsø.
Die Kommune Tana bietet ein reichhaltiges Freizeit- und Sport-Angebot. Im Winter laden einige Loipen ( teilweise beleuchtet ) und Abfahrtshänge zum Skilauf ein. Von Levajok im Süden der Kommune werden organisierte Skitouren zum höchsten Gipfel der Ost-Finnmark, dem Rástegáisá, angeboten. Auch Fahrten mit dem Hundeschlitten stehen auf dem Programm einiger Aktivitätsanbieter.
Im Sommer sind Schießstände, Fußballplätze und eine Motorcrossbahn offen. Im Angebot sind auch Reiten und Kanufahren. Sportanglern bieten sich ausgezeichnete Möglichkeiten, in Seen und Flüssen ( u.a. Lachs, Lachsforelle, Saibling ) und im Tanafjord ( Dorsch, Schellfisch, Scholle ) zu fischen. Im Herbst gehört die Jagd und das Sammeln von Beeren zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.
Weitere Infos unter Kommune Tana: Aktivitäten.
  Kulturgeschichte    
Die erste Quelle über die Tana-Region stammt aus schwedischen Steuerlisten aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie stehen im Zusammenhang mit der dreifachen Besteuerung der Samen zu dieser Zeit. Von der Zeit ab 1613, als die Küsten- und Fjordgebiete der Finnmark ( außer dem heutigen Sør-Varanger ) unter die dänisch-norwegische Gerichtsbarkeit fielen, sind Grundbücher, aber auch schriftliche Protokolle, Kirchenbücher und andere Niederschriften erhalten. Vom Schluß des 16. Jahrhunderts fand man Einzelinformationen aus dem inneren Teil des Tanafjorden in Berichten und Protokollen von Amtmännern, die - aufgrund des wirtschaftlichen Niedergangs im Süden des Landes - in der Finnmark neue Siedlungsräume auftun sollten. Im Jahre 1716 ernannte der dänische König den Lektor Thomas von Westen ( *1682 / 09.04.1727 ) zum Leiter der Lapplandmission. An der Domschule in Trondheim bildete er Lehrer und Katecheten aus, die das Wort Gottes den heidnischen Samen vermitteln sollten. Er selbst bereiste Lappland dreimal und erzielte große Erfolge in der Mission. Seinem Kielwasser folgten weitere Samen-Missionare, die ihre Erlebnisse im Missionsleben niederschrieben. Die öffentlichen Landzuweisungen ab 1775 erschlossen weitere Quellen über die Region, dokumentiert in Grundbüchern, Pfandbüchern und Steuerlisten. Auch Aufzeichnungen der Vogte, Amtmänner und Lehnsmänner geben Auskunft über das Leben in dieser nördlichen Region.
Selbst wo die schriftlichen Quellen versagen, wird dies durch reiche kulturelle Funde ausgeglichen, die man in der Region fand. Viele der Zeugnisse stammen aus einer Zeit, lange bevor die Gegend ihr heutiges Gesicht hatte. Wiederum andere sind etwa 2.000 bis 3.000 Jahre alt und legen Zeugnis einer Zeit ab, in der sich die samische Bevölkerung als eigene ethnische Gruppe in dieser Region etablierte.
Die Kulturdenkmäler umfassen steinzeitliche Wohnplätze, gemauerte Fanganlagen und Fallgruben für Rentiere, alte Bootslandeplätze, Reste von Fangeinrichtungen für größere Raubtiere, Fleischverstecke im Geröll sowie Zeugnisse des Fangs von Raubvögeln auf den Berggipfeln. Wer sich mit offenenen Augen in diese zusammenhängende Kulturlandschaft begibt, findet bestimmt von den Niederungen bis zu den Bergkuppen Spuren früher menschlicher Aktivitäten. Ein großer Teil der bewohnten Plätze längs des Tanafjorden sind heute noch in Gebrauch. Hier findet man nicht nur steinzeitliche Wohnplätze, sondern auch Überreste saisonaler Wohnplätze aus späteren Jahrhunderten und fester Wohnsitze, die jetzt verlassen sind. Steinmauern und -verschläge in früheren Kuhställen sind Zeugnisse des Arbeitseinsatzes der früheren Bewohner. Man fand sogar auf einigen Holmen im Fjord Spuren einer alter Besiedlung, von der die Bewohner des Gebietes kein Wissen über deren Ursprung hatten. Bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg lebten noch alte Leute in der Gegend, welche die Traditionen ihrer seesamischen Vorfahren kannten und wussten, wie diese in früherer Zeit gelebt haben. Wenn das Feuerholz aufgebraucht war, zog man zu einem neuen Platz. Träume von einem Wohnplatz mit genügend Feuerholz findet man auch in einer Überlieferung um die erste Ansiedlung in Tana. Dort heißt es, dass die ersten Samen, die dort hin kamen, so viel Wald vorfanden, dass sie ihre Boote direkt an Bäumen am Ufer festmachen konnten.
Ein Reihe alter Pfade führt von den alten Wohnsiedlungen landeinwärts zu festen landwirtschaftlich genutzten Gebieten. An mehrern Stellen kann man sehen, dass mit zunehmender Bevölkerungszahl neue Felder erschlossen wurden und schwierige Wegpassagen zu den genutzten Flächen für Rinder oder Pferde sicherer gemacht worden sind. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele der Wege mit erheblichem Aufwand zu Pferdefuhrwerkswegen ausgebaut - häufig an ziemlich steilen Hängen. So war ein leichterer Abtransport der Feld- und Weideerzeugnisse hinunter zum Ort möglich.
Im Gebiet findet man auch viele Spuren von der Nutzung des Gebietes durch Rentiersamen. Dabei dreht es sich in erster Reihe um Gruben oder Stellplätze der lavvur ( Zelte ). Möglicherweise können auch vereinzelte Reste von Torfhütten den umherziehenden Samen zugeschrieben werden. An Seen findet man Vertiefungen am Hang oder auch Steinmauern, die bedeuten, dass hier Vorräte an gesalzenem Fisch gelagert wurden. Bei Furten an Flüssen und Bächen, auch an guten Angelplätzen an Binnenseen sieht man Gruben und Zeltplätze aus älterer und neuerer Zeit. An einigen Sümpfen stehen noch Reste von Holzzäunen, an denen die Moorgrassoden getrocknet wurden. Auch in Waldgebieten sieht man an vielen Stellen noch die Spuren einer Rodung. In den teils großen Sumpfgebieten wurde auch nach Torf als Brennstoff gegraben. In der Nähe der Grabungsorte findet man Reste von Torfaufbewahrungshütten und man sieht Spuren von Pfaden, die zu Plätzen führen, wo der Torf getrocknet wurde. In guten Jagd-, Angel-, Fanggebieten lagen die größten Ansammlungen von Hütten. Die meisten können zeitlich auf das 19. Jahrhundert festgelegt werden, aber manche sind älter. Um einige von ihnen rankt sich eine fast mythische Sagentradition. Angeblich gehörten sie Geächteten und Steuerflüchlingen.
An Waldrändern oder einzelstehenden Baumgruppen entdeckt man manchmal abgeschnittene Äste und Zweige aus neuerer Zeit. Sie deuten auf das Fangen von Schneehühnern mit Schlingen hin, welches von einigen Einheimischen noch als Zusatzgewerbe betrieben wird.
Da die Samen die älteste bekannte Bevölkerungsgruppe sowohl in der Finnmark als auch in Tana sind, ist es nur natürlich, dass die meisten Ortsnamen in diesem Gebiet samischen Ursprungs sind. Das ursprüngliche Wort für Tana ist Deatnu, was auf samisch soviel wie "großer Fluss" bedeutet. Auf finnisch ist dies zu Teno abgeleitet. Trotzdem ist quellenmäßig erklärbar, warum der Begriff "Thanen" als erstes in schriftlichen Unterlagen aus dem Jahre 1528 auftaucht. Ohne dass jemand den exakten Zusammenhang nachgewiesen hat, scheint es klar zu sein, dass der Begriff Deatnu mit "Deanodat" zusammenhängt, dem ältesten bekannten Ortsnamen in diesem Gebiet. In der zweiten Hälfte des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts tauchten in verschiedenen Quellen unterschiedliche Benennungen auf. Eine dänische Bezeichnung war um 1598 zum Beispiel "Thanneby". In russischen Quellen wird häufig von "Tenotega" gesprochen. In schwedischen Steuerzahlungslisten tauchen verschiedene Bezeichnungen auf, die aber dichter an der russischen Schreibweise liegen. Die samische Grundform "Deanodat" ist jedoch auch in diesen Quellen wiedererkennbar. Unter anderem schrieb man "Tenoteckiby" "Teemotekiiby" oder "Tennoteky". Man findet auch Formen, die dem heutigen Namen Deanodat sehr nah kommen - dies gilt vor allem für den Namen "Thenedeth". Später wurde sowohl die samische als auch die norwegische Namensform für die Verwaltungseinheit "Tanen herred" oder Tana kommune gebraucht. Die entsprechende samische Form war "Dæno gielda". Sie ist jedenfalls seit 1873 bekannt. Unter Erwähnung der "Tanen Herred" in Amund Hellands mehr oder weniger offiziellem Werk über die Finnmark zu Beginn des 20. Jahrhunderts findet man gleichfalls unter der Kommunebeschreibung, das "Tanens" finnischer Name "Dædno" heißt. Heute heißt die Kommune so: Deanu gielda / Tana kommune.
Der Ortsnamen "Deanodat" taucht erstmals in schriftlichen Quellen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf. Dies war der Grund zu glauben, dass der Begriff ein größeres geografisches Gebiet abdeckte, als nur das, was man heutzutage dem Ort Deanodat zusprach. Es kann die Bezeichnung für das ganze Gebiet, aber auch für den inneren Teil des Tanafjorden ( Deanovuotna ) gewesen sein.
Die kulturelle Arbeit der Kommune soll das Wissen um das gemeinsame kulturelle Erbe vergrößern. Erkenntnisse in der Geschichte und Tradition kann ein besseres Verständnis der gegenwätigen Gesellschaft und darüberhinaus eine größere Zugehörigkeit zur örtlichen Umwelt vermitteln. Die Aktivitäten sind verknüpft mit den Kulturdenkmälern in Deatnu/Tana und sollen in nächster Zukunft sowohl für die Bevölkerung als auch für die Touristen verbessert werden.
  Lage    
Die Kommune Tana gehört zur Ost-Finnmark und sie erstreckt sich von der Finnmarkvidda im Süden bis zur Varanger-Halbinsel im Norden. Im Süden grenzt Finnland und die Kommune Karasjok, im Westen die Kommune Porsanger, im Norden Gamvik und Berlevåg und im Osten Vadsø und Nesseby an Tana. Im Süden der Gemeinde verläuft die Grenze zum Nachbarland Finnland konform mit dem Flusslauf des Tana oder Deatnu, wie er auf samisch heißt.
Zwischen den Breitengraden 69° 49' und 70° 45' gelegen, befindet sie sich etwa auf der Höhe der Inselkommunen Karlsøy und Skjervøy im Westen und der Nachbarkommune Nesseby sowie den Kommunen Vadsø und Vardø im Osten des Landes.
  Klima    
Die Kommune Tana ist zwei Klimazonen unterworfen. Im Norden bestimmt das gemäßigtere Küstenklima das Wetter, der Süden steht schon teilweise unter dem Einfluss des Kontinentalklimas mit warmen Sommern ( bis 30° ) und kalten Wintern ( bis -45° ). Die Durschnittstemperatur im Januar, dem kältesten Monat, beträgt -12,2°, die im Juli, dem wärmsten Monat, +12,3°. Die Niederschlagsmenge ist sehr gering.
Die Polarnacht dauert vom Mitte November bis Mitte Januar, die Mitternachtssonne scheint vom Mitte Mai bis Mitte Juli.
Sommersonnenwende ist vom 21. auf den 22. Juli, Wintersonnenwende vom 21. auf den 22. Dezember.
Folgende durchschnittliche Niederschlagsmengen und Temperaturen wurden von 1961 bis 1990 gemessen:
  JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
Niederschlag 39 32 26 24 22 35 54 48 46 49 39 41
Temperatur -12,2° -11,3° -7,4° -2,0° 3,3° 8,7° 12,3° 10,6° 6,0° 0,2° -6,0° -10,4°
Das aktuelle Wetter der Kommune Tana ( Rustefjelbma ) findest du unter www.wunderground.com/global/stations/01075.html
  Anreise    
über Land
    Von Süden:
  • Die wichtigste innerländische Straßenverbindung aus dieser Richtung ist die E 6, die aus der Kommune Karasjok kommend östlich des 453 m hohen Fjelbmajokskáidi die Kommunegrenze quert.
  • Wer direkt aus Finnland in die Kommune reist, wählt meist die E 75, die aus Richtung Ivalo bzw. Inari in Finnland kommt, nördlich von Utsjoki die Kommunegrenze quert und hinter der Samelandsbroen über den Tanaelva auf die E 6 mündet. Die E 75 hat mit der E 6 innerhalb der Kommunegrenzen die gleiche Trassenführung.
  • Die dritte südliche Anreisemöglichkeit ist der "Isveien", der ab Utsjoki in Finnland am Ostufer des Tanaelva / Deatnu entlang verläuft und ab der Grenze bei Nuorgam / Polmak als Rv 895 nach Skiippagurra führt.
  • Busverbindung Route 215: In 10 Stunden von Hammerfest nach Kirkenes ( Mo, Mi, Fr und So 1x täglich: Fahrplan ). Stationen in der Kommune Tana sind Levajok, Sirma, Båteng und Tanabru.
  • Busverbindung Route 105: Zweitagesfahrt von Narvik nach Kirkenes ( täglich außer samstags: Fahrplan ). Einzige Station in der Kommune Tana ist Tanabru.
    Fahrplanauskunft: 0047- 78 95 69 60.
    Von Osten:
  • Die E 6 / E 75 ist die einzige Einreisemöglichkeit aus dieser Richtung. Die beiden Europastraßen haben innerhalb der Kommunegrenzen den gleichen Streckenverlauf. Die E 6 kommt aus Richtung Kirkenes, die E 75 kommt aus Richtung Vardø.
  • Busverbindung Route 215: Kirkenes - Hammerfest ( Mo, Mi, Fr und So 1x täglich: Fahrplan ). Stationen in der Kommune Tana sind Tanabru, Båteng, Sirma und Levajok.
  • Busverbindung Route 520a: Kirkenes - Tanabru ( zweimal täglich außer samstags: Fahrplan ). Einzige Station in der Kommune Tana ist Tanabru.
  • Busverbindung Route 505: Vadsø - Vestertana ( Fr und So 1x täglich: Fahrplan ). Stationen in der Kommune Tana sind Tanabru, Rustefjelbma, Smalfjord und Vestertana.
  • Busverbindung Route 515: Vadsø - Tanabru ( mehrmals täglich: Fahrplan ). Einzige Station in der Kommune Tana ist Tanabru.
  • Busverbindung Route 575: Vadsø - Rovagiedde ( Mo, Mi, So einmal, Fr zweimal täglich: Fahrplan ). Stationen in der Kommune Tana sind Tanabru, Båteng, Sirma und Rovagiedde.
    Fahrplanauskunft: 0047- 78 95 69 60.
    Von Norden:
  • Der Rv 890 ist die einzige Landverbindung aus nördlicher Richtung. Er quert - aus der Kommune Berlevåg kommend - beim See Nástejávri / Stjernevatnet die Gemeindegrenze.
  • Busverbindung Route 511: Båtsfjord - Tana bru ( wochentags zweimal täglich: Fahrplan ). Stationen in der Kommune Tana sind Gasko, Leirpollskogen und Tanabru.
  • Busverbindung Route 512: Berlevåg - Tana bru ( wochentags zweimal täglich: Fahrplan ). Station in der Kommune Tana ist nur Tanabru.
    Fahrplanauskunft: 0047- 78 95 69 60.
    Von Westen:
  • Der Rv 98 ist die einzige Landverbindung aus westlicher Richtung. Der Riksvei führt aus den Kommunen Lebesby / Gamvik über das Ifjordfjellet in den nördlichen Teil der Kommune Tana.
per Schiff
    Von Norden:
  • Ein Schnellboot verkehrt von Skjånes ( Nordkinn-Halbinsel ) in der Kommune Gamvik nach Smalfjord am Rv 98. ( Fahrplan ). Das Schnellboot auf der "Tanaruta" verkehrt zweimal täglich.
  Einkaufen / Souvenirs    
Im folgenden Geschäft kann man schönen Schmück und Gebrauchskunst kaufen:
  • Tana Gull og Sølvsmie AS Der Innenraum der Tana Gull og Sølvsmie
    Im Jahre 1977 wurde in einem alten, restaurierten Blockhaus die erste Silberschmiede in der Ost-Finnmark eröffnet. Hier werden samische Schmuckstücke aus Gold, Silber und Bronze hergestellt. Über die Qualität der Stücke wacht der Silberschmiedmeister Andreas Lautz. Neben dem Schmuck findet man auch Samenmesser, Zinn-, Messing- und Glasprodukte sowie Textilien und andere Geschenkartikel.
    Die Silberschmiede befindet sich in Tana bru, direkt am Beginn des Rv 98. Man kann den Parkplatz des Comfort Hotel Tana benutzen und von dort die paar Schritte zur Silberschmiede laufen.
     
    Adresse: Tana Gull og Sølvsmie AS, N- 9845 Deatnu/Tana,
    Tel.: 0047- 78 92 80 06, Fax: 0047- 78 92 80 02,
    E-Mail: alautz@online.no, URL: www.tanagullogsolv.com/
    Im Jahre 1981 wurde in Nordmannsett ( Kommune Posrsanger ) am Weg zum Nordkap eine Sommerfiliale eröffnet. Sie ist ebenfalls in einem alten, restaurierten Blockhaus untergebracht und bietet zudem eine sehenswerte Ausstellung alter Gegenstände der Region. Die Filiale ist nur vom 01.06. bis 20.08. geöffnet.
    Adresse: Tana Gull og Sølvsmie AS, N- 9713 Russenes,
    Tel.: 0047- 78 46 38 30, Fax: 0047- 78 46 38 30,
    E-Mail: alautz@online.no, URL: www.tanagullogsolv.com/
  Touristinfo    
c/o Comfort Hotel Tana, Postboks 110, N- 9845 Tana,
Tel.: 0047- 78 92 81 98, Fax: 0047- 78 92 80 05,
E-Mail: admin@tana-turisthotell.no.
Öffnungszeiten:
ganzjährig täglich rund um die Uhr
  Die Berge    
Die höchsten Berge der Gemeinde sind:

Name Höhe
in m
Lage
Rásttigáisá 1066 Über den höchsten Berg der östlichen Finnmark verläuft die Grenze zur Kommune Lebesby. Den Berg kann man mit einer geführten Tour ab Levajok besteigen.
Geaidnogáisá 1039 Der Hauptgipfel liegt etwas südlich der Grenze zur Kommune Lebesby. Über den nördlich gelegenen Vorgipfel von 1010 Metern verläuft die Grenze.
Suonjirgáisá 1008 Grenzberg zur Kommune Porsanger im äußersten Südosten der Kommune. Zum Berg gehören noch zwei Nebengipfel mit 914 und 904 Metern Höhe.
Gurrogáisá 985 Imposanter Berg mit östlichem Steilhang im Südwesten der Kommune. Liegt 6 km südlich der Grenze zu Lebesby.
Uhcagáisá 970 Dieser Berg liegt direkt südwestlich des Gurrogáisá und gehört zum gleichen Bergmassiv.
Guivverássa 963 Dieser Berg bildet den Grenzpunkt der Kommunen Tana, Porsanger und Lebesby im Südwesten der Kommune. Zum Bergmassiv gehört noch ein Nebengipfel mit 936 Metern Höhe.
Jorbbot 946 Kegeliger Berg im Südwesten der Kommune, südwestlich des Geaidnogáisá. Der Berg besitzt noch einen 706 m hohen Vorgipfel.
Vil´gesras´sa 809 Plateauberg mit 804 m, 798 m und 784 m hohen Nebengipfeln etwa 3 km östlich der Grenze zu Lebesby. Über den 784 m hohen Vorgipgel verläuft die Grenze.
Guivverássanjuni 778 Grenzberg zur Kommune Lebesby im Südwesten der Kommune. Der Berg liegt etwas westlich des Guivverássa.
Jår´basuoidneoai´vi 776 Dieser Berg bildet den Grenzpunkt der Kommunen Tana, Porsanger und Karasjok im Südwesten der Kommune.
Gåddetvarri 768 Liegt etwas nordöstlich des Rásttigáisá, circa 12 km nördlich von Levajok.
Juoksavuomgai´si 745 Bergmassiv mit 742 m hohem Nebengipfel etwa 4 km südlich der Grenze zu Lebesby.
maddimus Bår´sejårbot 742 Liegt im Südwesten der Kommune, etwa 6 km östlich der Grenze zur Kommune Lebesby.
Stuorra Suoi´dnoai´vi 726 Grenzberg zur Kommune Karasjok im Südwesten der Kommune. Zum Bergzug gehören noch die östlich gelegene Nebengipfel mit 705 und 647 Metern Höhe.
Stánganascohkka /
Stangenestind
725 Höchster Berg der Varangerhalbinsel im Norden der Kommune. Der Gipfel liegt etwa 4,5 km nördlich von Høgholmen.
Miesoaivi 678 Grenzberg zur Kommune Porsanger nördlich des Stuorra Suoi´dnoai´vi.
Duol´bagai´sa 673 Grenzberg zur Kommune Gamvik auf der Nordkinn-Halbinsel mit steiler Ostflanke. Der Berg hat einen 633 m hohen, südwestlich gelegenen Vorgipfel.
Bearálgai´sa 634 Plateauartiger Höhenrücken auf der Grenze zur westlichen Nachbarkommune Gamvik, dessen mit 639 m höchste Erhebung in Gamvik liegt. Der Bergzug liegt auf der Nordkinn-Halbinsel.
Cadoaivi 623 Grenzberg zur Kommune Karasjok südlich des Sees Leavvajávri im äußersten Süden der Kommune.
Hanglefjellet /
Haknalancearru
619 Grenzberg zur nördlichen Nachbarkommune Berlevåg und dritthöchster Berg auf der Varanger-Halbinsel. Liegt nur etwa drei Kilometer vom Rv 890 entfernt.
Ul´lugai´sa 601 Plateauartiges Gebirgsmassiv mit vielen Seen, über dessen höchstem Punkt ( 601 m ) die Grenze zur Kommune Lebesby verläuft.
Uffirvarri 600 Plateauartiges Bergmassiv auf der Varanger-Halbinsel mit steilem Westhang zum Tanafjorden, etwa 6 km nördlich von Høgholmen.
  Die Seen    
Die größten Seen der Gemeinde sind:

Name Länge
in km
Höhen-
lage in m
Lage
Buolbmátjávri /
Polmakvatnet
10 14 Der größte See der Kommune Tana liegt zu 75% im Nachbarland Finnland. Nur der nördliche Teil gehört zu Tana.
Von Polmak ist der See über eine Straße zu erreichen.
Geassájávri 7,2 209 Liegt etwa 11 km südlich des Rv 98. Von Leaibbosvuovdi aus führt ein Wanderpfad zum langestreckten See.
Sopmirjávri /
Sundvatnet
7,1 103 Der See liegt nordöstlich von Smalfjord und ist nur durch einen 1 km breiten Bergrücken vom Tanafjorden getrennt.
Nissojávri 4,1 221 Liegt nur 2,5 km südlich des Rv 98, der sich um den Vestertana schlängelt.
Bovcca Geassájávri 3,2 212 Der östlich des Geassájávri gelegene See ist durch einen 80 m hohen Höhenrücken von diesem getrennt.
Suohpajávri /
Smalfjordvatnet
2,9 55 Liegt südlich von Smalfjord direkt am Rv 98.
Hárrejávri /
Harrevatnet
2,4 64 Rundlicher See östlich des Rv 890 im Nordosten der Kommune.
Von Cahjeggárnjárga über einen Feldweg zu erreichen.
Lismmajávri 3,3 73 Liegt südlich von Tana bru nur 2,5 km westlich der E 6 und ist von dieser aus über einen Feldweg zu erreichen.
lesjávri 4,2 308 Liegt etwa vier Kilometer nördlich des Rv 98 nur 700 Meter von der Grenze zur Kommune Gamvik entfernt.
Im See liegen ein paar kleine, felsige Inseln.
Linkonjávri 2,6 238 Liegt 11 Kilometer östlich der Grenze zur Kommune Lebesby weit im Hinterland von Tana.
Im Norden des Sees liegt eine kleine Insel.
Vátneljávri 2,8 221 Liegt etwas nordwestlich des Geassájávri und ist mit diesem durch den Vátneljohka verbunden.
Uhcajávri 2,5 232 Nur durch ein paar kleine Zwischenseen vom südlich gelegenen Vátneljávri getrennt.
Golgottjávri 2,6 95 Langgestreckter See mit 2 größeren und 6 kleineren Inseln.
Liegt nuördlich von Tana bru etwa 6 km vom Rv 98 entfernt.
Golggotjávri 2,6 95 Langgestreckter See mit 2 größeren und 6 kleineren Inseln.
Liegt nuördlich von Tana bru etwa 6 km vom Rv 98 entfernt.
Guovzajávritt 1,7 / 2,0 106 / 102 Zwei nah beieinanderliegende Seen südwestlich von Ruostefielbma, durch mehrere Wanderwege erreichbar.
  Wetter  
Das aktuelle Wetter in der Tana kommune.
Das Wetter weiterer diverser Orte Norwegens auf unserer Wetterseite.
Weiterführende Links unter Wetter / Klima und Umwelt im Link-A-Z.
  Nachbar-Kommunen    
Folgende Kommunen grenzen an Tana:
Norden Osten Süden Westen
Lebesby
Gamvik
Berlevåg
Berlevåg
Vadsø
Nesseby
Finnland
Karasjok
Porsanger
Lebesby

Finnmark: Infos / Fakten
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